21.05.2019

Unsere Rinderhaltung

Wir betreiben eine sogenannte Mutterkuhhaltung mit ca. 30 Kühen, die zumeist im Frühjahr ihre Kälber zur Welt bringen. Diese Form der sehr extensiven Kuhhaltung dient der Fleischerzeugung. Wie halten die Rasse Limousin, da sie außerordentlich gutes Fleisch liefert und sehr robust ist.
Die Milch der Kühe wird nicht gemolken und verkauft, sondern von den Kälbern getrunken. Sie bleiben etwa ein halbes Jahr bei ihren Müttern und grasen den Sommer über auf unseren Weideflächen im Wurmtal. Im Herbst nach dem Weideabtrieb werden sie dann zur Erholung der Kühe getrennt. Die Mütter sind dann nämlich bereits mit dem nächsten Kalb tragend – dafür sorgt der Bulle auf natürlichem Wege.
Nach dem Winter in unseren großzügigen, offenen Ställen mit viel Stroh kommen die einjährigen Rinder dann auf eine hofnahe Weide. Im folgenden Herbst, im Alter von etwa 20 Monaten, haben sie dann die Schlachtreife erreicht.

Die Tiere erhalten fast ausschließlich eigenes Futter auf Basis von Gras: Im Sommer sind sie auf der Weide, im Winter gibt es Grassilage und Heu, ergänzt durch Getreide aus eigenem Anbau. Lediglich etwas Mineralfutter wird zugekauft. Wir betreiben also keine intensive Mast mit Mais und Kraftfutter. Die Tiere wachsen langsam, was der Fleischqualität sehr zu Gute kommt. Antibiotika zur Vorbeugung oder andere Leistungsförderer bekommen unsere Tiere nicht. Der Tierarzt muss eher selten kommen, da die Herde auch aufgrund der Haltungsform sehr gesund ist. Wenn doch mal ein Tier erkrankt, erfolgt die Behandlung nach den strengen Bioland-Richtlinien, bei denen z. B. nur im Notfall Antibiotika-Gaben erlaubt sind.
Bis auf den Stier dürfen unsere Rinder und Kühe ihre Hörner behalten, denn sie spielen eine große Rolle im Sozialverhalten der Herde.

Wir schlachten etwa alle 6 Wochen ein Rind und bieten das Fleisch in Form von gemischten Paketen ab 5 kg oder als Einzelstücke tiefgefroren im Bioladen an. Die Schlachtung selbst erfolgt nach kurzem Transport und in ruhiger Atmosphäre in der kleinen bio-zertifizierten Schlachterei Nießen in Stolberg. Nach der Fleischreife werden die Tiere in der Bioland-Metzgerei Schwartz in Würselen fachgerecht zerlegt und verpackt und kommen dann so zurück zum Hof.

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